Maria Victoria Haas

ZÜRCHER BACH-CHOR, FRAUMÜNSTER ZÜRICH

(...) der gut vorbereitete Chor (...) blühte gerade in den anspruchsvollen Werken auf und liess dem überzeugenden Solistenquartett mit Ursina Leuenberger, Maria Victoria Haas, Achim Glatz und Alexandre Beuchat gleichwohl seinen Platz. (NZZ, Michelle Ziegler, 15.5.2012)


NADAL 2011, ENSEMBLE DECANTO, WEINFELDEN

Doch der Auftritt der neunköpfigen Männerformation deCanto, die fast ausschliesslich rätoromanische Weihnachstlieder sang, war stimmlich dermassen souverän und interpretatorisch sicher, dass man einfach in der Kirche sass und an Anfang erstaunt und an Ende einfach nur noch ergriffen lauschte. Dabei hatte auch Maria Victoria Haas (Mezzosopran) ihren Anteil. Denn die Opernsängerin aus Domat/Ems führte nicht nur gekonnt durchs Programm, sondern bereicherte zusammen mit dem Pianisten Gieri Maissen das Konzert mit den «Weihnachtsliedern, op. 8» von Peter Cornelius und setzte somit stimmlich wie auch sprachlich einen sehr gelungenen Kontrapunkt zum betont rätoromanischen Liedgut. (Thurgauer zeitung, Christof Lampart, 12.12.2011)


NADAL 2010, ENSEMBLE DECANTO, VELLA

Igl Ensemble deCanto ha terminau la retscha da tschun concerts da Nadal (...). La gruppa cun nov cantadurs, la mezzosopranista Maria Victoria Haas ed il pianist Gieri Maissen han delectau als concerts il publicum cun canzuns da Nadal da cumponists romontschs. Quei han els fatg cun ina precisiun maisudida (...). (La Quotidiana, 7.1.2011)

(...) in der Kirche erwartete die Besucher eines der schönsten Konzerte dieses Jahres. (...) Eine schöne Ergänzung zum Männerchor und fast noch eine Steigerung der ohnehin schon sehr guten Leistung waren die Einsätze der Solistin Haas, die zusammen mit Maissen am Klavier die drei Weihnachtslieder «Christbaum», «Die Hirten» und «Die Könige» von Peter Cornelius vortrug. Mit einer glockenklaren Stimme, die sich scheinbar mühelos alle Tonhöhen zu eigen macht, begeisterte die Sängerin. (...) Der absolute Höhepunkt war sicher César Francks «Panis Angelicus», das mit einem Solo von Haas begann. Beim Refrain setzte der Chor ein – wahrscheinlich einer der schönsten Momente des Abends. (...) Der frenetische Applaus am Ende des Konzerts, der nach Zugaben sogar in Standing Ovations gipfelte, hat sich die Truppe mehr als verdient. (Die Südostschweiz, Irina Meinschien, 30.12.2010)


SCHLOSSFESTSPIELE WERDENBERG

Auch die Künstlerinnen aus der Region begeisterten das Publikum, allen voran Maria Victoria Haas aus Domat/Ems, die den jungen Pagen Cherubino spielt (...). (...) Die Festspiel-Gäste applaudierten fast endlos und bekundeten den Respekt vor der Leistung der Künstler mit stehenden Ovationen. (Liechtensteiner Vaterland, Janine Köpfli, 8.8.2010) 

Der hinreissende Auftritt von Renate Fankhauser (Susanna) mit Riccardo di Francesco (Figaro) darf als überragend gewürdigt werden. Auf gleicher Höhe bildeten Silvie Bendova (Gräfin) und Hermann Kiebacher (Graf) das kontrapunktische Duo, glänzend ergänzt durch Maria Victoria Haas (Page). Stimmlich und schauspielerisch lieferten sie mit dem ganzen Ensemble Höchstleistungen. (St. Galler Tagblatt, Reinhold Meier, 8.8.2010)


MY FAIR LADY, ThEATER GR, schloss reichenau

Das Blumenmädchen Eliza Doolittle wird von der Emser Mezzosopranistin Maria Victoria Haas wiedergegeben. Noch vor Aufführungsbeginn am Dienstag entschuldigte der Regisseur seine Hauptdarstellerin jedoch für deren Heiserkeit. Davon war freilich wenig zu erkennen. Haas bestach durch ihre helle und klare Stimme und begeisterte so die über 50 Premierenzuschauer restlos. Besonders die Nummern «Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht » und «Tu’s doch!» ragten heraus. (Die Südostschweiz, Marco Nüssli, 27.8.2009) 

Wie zu erwarten war, sticht aus dem Ensemble eine Person heraus: die Emserin Maria Victoria Haas, die derzeit in Bern Gesang studiert. Sie intoniert – trotz dem ominösen Virus – fehlerfrei und bezaubert durch ihre natürliche Ausstrahlung. (Bündner Tagblatt, Julian Reich, 27.8.2009)


MARKUS-PASSION, Coramor und orchestrina chur

Jedes Kunstwerk besitzt eine Art Herz, ein, zwei magische Momente, in denen der Künstler seine eigentliche Idee offenbart. In der «Markuspassion» sind das die Nr. 25 (Sinfonia) und die Nr. 27 (Arie). (…) Wie schwer das Geschehen wiegt, zeigte Haas in der Altarie «Dein Jesus hat das Haupt geneiget»: Schmerz und Trost in einem, wie es sich für die Passionszeit gehört - und grosses inneres Kino noch dazu. (DIE SÜDOSTSCHWEIZ, CARSTEN MICHELS, 9.4.2009)

Nebst Christian Cantieni (Tenor) überzeugen Martina Hug (Sopran), Simon Simonett (ebenfalls Tenor), Mattias Müller (Bass) sowie Maria Victoria Haas als Alt. (...) Bis zum Ende hin gibt es immer wieder neue herausragende Momente. Seien das Rufe «Kreuzige ihn!» des Chors, welche die Kirchenbänke praktisch erzittern lassen oder die Solisten, allen voran Maria Victoria Haas, die mit viel Authentizität das Publikum verzaubert. (BÜNDNER TAGBLATT, KERSTIN HESSE, 6.4.2009)


MOZART-REQUIEM, CANTIO ANTIQUA, chur / samedan

Mit der Luzerner Sopranistin Maria Cäcilia Schmid und den drei Bündnern Maria Victoria Haas/Alt, Christian Cantieni/Tenor und Alvin Muoth/Bass standen stilsichere und souveräne Gesangssolisten zur Verfügung, deren dramatischer Impetus dem Geschehen plastisch Gestalt verlieh. Das Quartett, wunderbar aufeinander abgestimmt, präsentierte sich nicht nur mit schönen Stimmern, sonder auch mit sprachlichen Feinzeichnungen. (Engadiner Post / Posta Ladina, Ingelore Balzer, 19.2.2008) 

Die Zusammenstellung des Solistenquartetts gehört zu den erwähnten Besonderheiten des Konzerts. Wer käme schon auf die Idee, Maria Cäcilia Schmid (Sopran), Maria Victoria Haas (Alt), Christian Cantieni (Tenor) und Bassist Muoth zusammenzuspannen? Schmid, die Glockenhelle, Haas, die Schüchtern-Zarte, Cantieni, der Rezitativisch-Bewegliche, Muoth, der opernhaft Beseelte – man muss schon lange suchen, um derart unterschiedliche Sängercharaktere zu finden. Und schon gar nicht dürfte man erwarten, dass diese vier Temperamente zu einem solchen Mass an Geschlossenheit finden würden. (...) Heftig und herzlich feierten die Zuhörer Chor, Solisten, Dirigent und Orchester für eine von Können und Feuer getragene musikalische Meisterleistung, wie sie wohl nur wenige Male im Jahr zu erleben ist. (Die Südostschweiz, Carsten Michels, 18.2.2008)


THEATERABEND JÜRG FEDERSPIEL / GEORGE BERNARD SHAW, THEATERVEREIN DOMAT/EMS

Maria Victoria Haas sang das Gedicht in einer eigens für den Anlass komponierten Fassung. Mit viel Gefühl hob sie an: «Blind bin ich, klagt der Engel», und ein Schaudern ging durchs Publikum, so eindringlich klangen Federspiels Verse.  (Bündner Tagblatt, Julian Reich, 1.11.2007)


DER SCHAUSPIELDIREKTOR, OPE(R)N AIR WALDBÜHNE AROSA

Die Emserin Maria Victoria Haas gibt eine wunderbar altmodische ausgediente Primadonna (...). (Bündner Tagblatt, Ladina Heimgartner, 26.7.2007)


MENHIR MUSIC FESTIVAL FALERA 2006, CLAIRE DE LUNE, FLEM

Nachdem Maria Victoria Haas und Rilana Cadruvi jeweils einzeln zu hören waren, liessen sie ihre Stimmen im letzten Teil des Programms zum Gesang verschmelzen. Und so erreichte der Abend bei Johannes Brahms’ beiden Liedern «Die Meere» und «In Stiller Nacht» einen weiteren gesanglichen Höhepunkt. Einer, der wohl kein Herz im Raum unberührt liess. Zu schön hauchten die Stimmen Leben ein in Brahms’ Musik, zu romantisch die Gedanken, die Johann Gottfried Herder in sein Sonett «Die Meere» einfliessen liess. (Bündner Tagblatt, Ladina Heimgartner, 12.10.2006) 

Malgrad che las duas solistas han vuschs fetg conturadas e da colorit different ein ellas s’accordadas excellent ellas producziuns communablas. Rilana Cadruvi ei sedistinguida tras siu mezzosopran madir e voluminus (...), Maria Victoria Haas tras in mezzosopran expressiv e cun tarlischur era ellas sferas dil sopran. (...) Cunzun «Allas steilas» cantada a moda fina e cun gronda sensibilitad musicala da Maria Victoria Haas ha tschaffau igl auditori. (La Quotidiana, Martin Cabalzar, 12.10.2006)


MENHIR MUSIC FESTIVAL FALERA 2005, CUNTRADAS, DOMAT

Zum bejubelten Höhepunkt («Brava!») wurden die Auftritte mit der «Lokalmatadorin» Maria Victoria Haas, die mit Gioacchino Rossinis «Cruda sorte, amor tiranno» aus der populären Oper «L’italiana in Algeri» das Publikum in Bann schlug. Mit der berühmten Cavatine aus diesem Werk konnte die Mezzo-Sopranistin ihre warme Stimme voll zur Entfaltung bringen. Danach konnte Maria Victoria Haas mit der Arie des Frederick aus der Oper «Mignon» von Ambroise Thomas das Publikum von ihrer Vielseitigkeit und ihrer Einfühlsamkeit überzeugen. (Bündner Tagblatt, Claudio Willi, 6.10.2005)


LA CANTERINA, OPE(R)N AIR WALDBÜHNE AROSA

Die Sänger präsentieren eine homogene gesangliche Leistung und hohe schauspielerische Qualität (...). Der volle, warme Mezzosopran der Emserin Maria Victoria Haas passt wunderbar zur Rolle der Mutter Apollonia. (Bündner Tagblatt, Corina Lendfers, 30.7.2005) 

Um den Sprach- und Musikwitz der «Canterina» auf das Publikum überspringen zu lassen, braucht es einen engagierten Regisseur mit Detailliebe, ein flexibles, präsentes Orchester sowie Sängerinnen und Sänger, welche über die nötige Mischung aus Lockerheit und Ernst verfügen. Andreas Kröper (...) konnte bei seiner schmissigen Inszenierung sowohl auf ein dynamisch reagierendes Musiker- als auch auf ein ungemein spielfreudiges und komödiantisch begabtes Sängerensemble zählen. (...) Stimmlich lässt das Quartett keine Wünsche offen und bietet auf diese Weise und mit dem Ambiente auf der Waldbühne zusammen einen Abend, den man nur als bezaubernd bezeichnen kann. (Die Südostschweiz, Oliver Berger, 30.7.2005)


MENHIR MUSIC FESTIVAL FALERA 2004

La mezzosoprana Maria Victoria Haas da Domat ha cantau fetg bein (dil reminent veva ella gia incantau en l’opera Tredeschin en la rolla da Fatima e demussau ch’ella ei talentada) en l’aria da concert «Ombra felice – Io Ti lascio» da Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). (Gasetta Romontscha, Isidor Winzap, 4.11.2004)


TREDESCHIN, STADTTHEATER CHUR

Sehr begabt sind die noch ganz am Anfang ihrer Karriere stehenden Muriel Schwarz (Henrietta) und Maria Victoria Haas (Fatima) (...). (NZZ, Alfred Zimmerlin, 4.10.2004) 

Wenn etwa (...) Pascha Mustafa (Fabrice Raviola) und Fatima (Maria Victoria Haas) auf einem fliegenden Teppich auf die Bühne schweben, weht ein Zauber durch das Stadttheater, wie man ihn an dieser Stätte kaum je erlebt hat. Grosses Lob verdient sich auch das durchwegs sehr junge Ensemble von «Tredeschin», das namentlich in mimischer Hinsicht präzise und mit viel Verständnis für den (...) Text agiert. (...) Stimmlich überzeugen Bariton Raschle durch eine Parforceleistung über die gesamte Dauer der Oper sowie Haas mit ihrem wundervoll warmen Mezzosopran.  (...) Mit «Tredeschin» ist allen Mitwirkenden eine zeitgenössische Oper gelungen, die sinnlich und im besten Sinne des Wortes bezaubernd ist. (Die Südostschweiz, Olivier Berger, 2.10.2004)

Fabrice Raviola (Pascha Mustafa) und Maria Victoria Haas (Fatima) sangen klangsinnlich (...). (St. Galler Tagblatt, Verena Naegele, 2.10.2004)